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Ein Welpe kommt ins Haus Teil 2

Bei der Größenauswahl des Welpen sollten Sie immer auch die Größe des ausgewachsenen Welpen bedenken. Ein großer Hund benötigt deutich mehr Platz und womöglich mehr Auslauf und Bewegung als ein kleiner Hund. So ist z.B. das Halten einer Dogge in einer Stadtwohnung nicht zu empfehlen. Kleine Hunde haben in der Regel ein quirliges Temperament und ihren eigenen Willen. Bedenken sollte man bei Welpen, ob Sie zur Jagt benutzt werden oder nicht. Ein Hund, wie ein Dackel ist und bleibt ein Jagdhund und ist von der Erziehung anders als ein Schäferhund.

kleine Rassen:

kleine Rassen sind kleine Hunde die nicht zu unterschätzen sind. So ist ein kleiner noch so süßer Dackel, der zur Jagd benutzt werden kann, anders zu halten und zu erziehen als ein Schäferhund oder ein Pekinese. So braucht der Dackel meist eine konsequentere Erziehung als ein kleiner Pekinese.

Nicht vergessen darf man dabei, dass im Normalfall eine kleine Rasse älter wird als eine große Rasse. Sie haben dann die nächsten 15 – 18 Jahre Verantwortung für den Hund.

mittelgroße Rassen:

Die meisten der mittelgroßen Hunde waren ursprünglich begeisterte Arbeitshunde. Sie wurden als Hüte-, Jagd- und Wachhunde gehalten. Sie sind zumeist besonders umgänglich und sozial verträglich.

Zu diesen mittelgroßen Hunden zählen Hunde wie: Cocker Spaniel, Collies, Münsterländer und Beagle. Sie erfüllen nur zu gerne Aufgaben. Das sollte man bedenken, wenn man sich für eine mittelgroße Rasse entscheidet.

große Rassen:

Unter den großen Rassen befinden sich eine Vielzahl an Arbeits- und sogenannten Gebrauchshunden. Als Wach-, Schutz- und Diensthunde haben sie einen festen Stammplatz ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Hunderassen.

Viele dieser großen Hunderassen benötigen ein wenig mehr Hundeerfahrung. Auch die Zeit für Sport mit dem Hund ist eine gute Möglichkeit große Hunde auszulasten. Aber auch eine Konsequenz in der Erziehung ist bei großen Hunderassen sehr wichtig.

Damit will ich nicht sagen, dass man die Erziehung von kleinen Hunden vernachlässigen sollte. Denn wer will schon einen kleinen Kläffer zu hause haben, der dann auch noch Besitz von der eigenen Couch ergreift und Chef im Hause ist. Keiner möchte das. Hunde sollen einem Spaß machen und eine Ergänzung zum eigenen Alltag sein und keine Belastung. Denn dann werden sie wieder schnell abgegeben.

sehr große Hunderassen:

Riesig und beeindruckend sind sie. Unter anderem heißen sie: Bernhardiner, Doggen, Neufundländer, Hirtenhunde, Rottweiler und Leonberger. Voller Stolz marschieren sie und sind zumeist die sensibelsten unter allen Hunderassen. Bis zu zwei Jahre dauert die Wachstumsphase dieser Riesenrassen. Fehler, die in dieser Phase mit der Fütterung gemacht werden, können nicht mehr korrigiert werden und können zu irreversiblen Skelettschäden führen.

An alle Zwei- und Vierbeiner: Bleibt gesund

Dr. Dirk Nösler

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